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Schöisn- das Leben

Nun seht Euch an, ihr Lords und Ladys, was mir neulich beym Kramen in die Haende fiel:

Ich nenn Dich Hummel

nenn Dich heller Stern,

denn ich hab die Hummel gern.

 

Ich schenke Dir im Herzen Rosen,

nenn Dich kleine Maus,

denn im Herzen ist ein Tosen.

Und das Tosen das soll raus.

 

Deine Worte sind für mich die Diebe

die den Lippen Küsse stehlen.

Das alles sage ich, weil ich Dich liebe,

und wir sonst hier ewig stehen.

 

Zu dieser Zeyt die laengst vorbey, so scheynt es, war die Welt noch jung und schoen. Jetzt ist sie Grau und allmaehlich verwelken die schoenen Herzensrosen. Wolken schieben sich vor die sonst so hellen Sterne, der Wind ebbt zugleych ab, der damals noch toste... Kuesse scheynt mir nur noch das Blut stehlen zu koennen, das in schoenen Rinnsalen ueber die Brust fließt und aus dem Herz mir tropft.

 

Jene Zeyten nicht zu vergessen, sie in Ehre haltend, will ich mich wieder an die Arbeyt schaffen, Euch eyn paar Zeylchen zu dichten, den Stift bedaechtig uebers Blatte streychen lassen, dass er vergnueglich und in Ruhe ueber das blasse Papiere gleyte und kratze, die pechfarbene Tinte gut verteyle in grazilen Formen und Strichen. Eyn wenig in den Schwung zu kommen, will mit altem ich beginnen, das schon laenger liegt und von der Zeyt veredelt wird, wie feyner Weyne gelagert und gealtert, an Arom und Geyst bereychert ist. So beginn ich nun, Euch morgen oder bald das Ergebenisse kund zu thun!

"Poet" Wóron 

18.2.07 20:08





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