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nur wer reist, lebt

*den Wandelgang betritt und im Kreise schreitend -der Mantel um Beine und Füße fließend- den Kopf zum Denken senkt*

 

Mir dünkt, oh holde Nacht,

das Leben wär aus Meer gemacht.

Das Wasser ist ruhig und schön im Hafen

die Mannen erst fern vom Land auf Wellen trafen.

Sie warfen das Schiffe her und hin

nach Zuflucht steht hier jedem der Sinn.

Leuchtfeuer machen die meißten froh,

zeigen doch das Land und Sicherheit und so.

Wer aber einläuft macht das Reisen tot,

so bleib ich unter Sternen und liebe die Not.

Der Freund ist mir nicht das Feuer am Land,

wohl aber der Stern in seinem Stand.

Es sieht sie, wer nur den Hals nach oben dreht,

er sieht ein Wegweiser, der am Himmel steht:

 

Es dachte ein junger Traummatrose,

Der gerade saß, wo da war das Riff,

und auch da dort lag wohl ein feines Schiff,

das Leben ist Meer, mach Leinen lose!

 

Nicht aus einem Teil ist der Kahn, oh nein!

Es müssen Rumpf, Bug, Ruder, Segel sein.

Es zu bauen arbeiten viele daran!

Und zum Steuern reicht nicht der Steuermann.

 

Ist gebaut und beladen- fertig das Holz,

Sticht man in See gen Sturm- im Herzen Stolz!

 

Trotz allem hat man doch Freunde im Sturm

darunter sind Fische, bei Nacht der Leuchtturm.

Doch am liebsten ist mir die Sternenform.

 

Allein sie zu erreichen fahren wir,

Doch ewig steht man unter ihrem Schein.

Nun, kann das Meer, kann Leben ewig sein?

 

Vielleicht, liebe Leser könnt ihr euch ja bemühen ein wenig nach zu denken und mir (z.b. ins GB ) zu schreiben, ob eure freunde eher Leuchttürme oder -feuer oder doch eher Sterne sind? Und überhaupt... ist Euer Leben ein Meer oder noch mehr als das? Wenn ihr ein Schiff wäret auf dem ihr das Leben durchschifft... wie sähe das dann aus?

Wer Spaß am Rätseln hat findet ein paar kleine Denkaufgaben bei "Na Dingsda-bums"

 

Bis mir wieder mal was hübsches einfällt *sich verneigt und den Damen die Hand küsst*

Wóron

31.3.07 15:10


Schöisn- das Leben

Nun seht Euch an, ihr Lords und Ladys, was mir neulich beym Kramen in die Haende fiel:

Ich nenn Dich Hummel

nenn Dich heller Stern,

denn ich hab die Hummel gern.

 

Ich schenke Dir im Herzen Rosen,

nenn Dich kleine Maus,

denn im Herzen ist ein Tosen.

Und das Tosen das soll raus.

 

Deine Worte sind für mich die Diebe

die den Lippen Küsse stehlen.

Das alles sage ich, weil ich Dich liebe,

und wir sonst hier ewig stehen.

 

Zu dieser Zeyt die laengst vorbey, so scheynt es, war die Welt noch jung und schoen. Jetzt ist sie Grau und allmaehlich verwelken die schoenen Herzensrosen. Wolken schieben sich vor die sonst so hellen Sterne, der Wind ebbt zugleych ab, der damals noch toste... Kuesse scheynt mir nur noch das Blut stehlen zu koennen, das in schoenen Rinnsalen ueber die Brust fließt und aus dem Herz mir tropft.

 

Jene Zeyten nicht zu vergessen, sie in Ehre haltend, will ich mich wieder an die Arbeyt schaffen, Euch eyn paar Zeylchen zu dichten, den Stift bedaechtig uebers Blatte streychen lassen, dass er vergnueglich und in Ruhe ueber das blasse Papiere gleyte und kratze, die pechfarbene Tinte gut verteyle in grazilen Formen und Strichen. Eyn wenig in den Schwung zu kommen, will mit altem ich beginnen, das schon laenger liegt und von der Zeyt veredelt wird, wie feyner Weyne gelagert und gealtert, an Arom und Geyst bereychert ist. So beginn ich nun, Euch morgen oder bald das Ergebenisse kund zu thun!

"Poet" Wóron 

18.2.07 20:08


Geleytspiel

Eyn leerer Marktplatz.

Marktschreyer und Trompeter von Rechts kommend durch ein weytes Steynportal

Trompeter eine Ankuendigung blasend:

Schenkt Gehoer dem Markschreyer,

dem Mann mit dem kraeftigsten Organe weyt und breyt!


weiterlesen
27.1.07 18:30





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